Der Film von Grigori Amnuel über eine Sängerin, die sich für ihr Gewissen statt für ihre Karriere und für die Emigration statt für ihre Heimat entschieden hat, ist nicht nur eine emotionale Zuflucht für Zuschauerinnen und Zuschauer, die in der Geschichte der Sängerin ihre eigene wie in einem Spiegel erkennen können, sondern auch eine Fundgrube faszinierender Fakten.
Auf den Filmaufnahmen von 1992 sind einzigartige Bilder und Menschen zu sehen: die Primaballerina des Bolschoi-Theaters Maja Plissezkaja. Die Opernlegende Iwan Koslowski – für ihn waren es die letzten Filmaufnahmen. Und Wischnewskaja selbst, die davon erzählt, was es bedeutet, in ein Land zurückzukehren, das einen vertrieben hat.
Viele von uns befinden sich heute in einer ähnlichen Situation und können sich eine Rückkehr in ihre Heimat nicht vorstellen.
Aber wir können gemeinsam den Film ansehen und darüber sprechen! Auch mit dem Regisseur selbst. Er hat diese Aufnahmen und diese Menschen mit eigenen Augen gesehen und hat, wie man so sagt, einiges zu erzählen.
Am 23. Oktober findet in Düsseldorf eine Vorführung von „Die Rückkehr“ statt – einem Dokumentarfilm von Grigori Amnuel über Galina Wischnewskaja.
Kommen Sie vorbei, um den Film zu sehen, ins Gespräch zu kommen und dem Regisseur Fragen zu stellen.